Sushi und Schweinebraten

„Mein Deutsch ist noch nicht perfekt“, sagt Rieko Sakai entschuldigend. Dabei kann sich die 32-jährige Japanerin schon richtig gut verständigen, wenn man bedenkt, dass sie erst seit einem Jahr in Deutschland lebt. „Ich habe an der Volkshochschule einen Deutschkurs gemacht und lerne jeden Tag ein paar neue Wörter. Von der Kursteilnehmerin ist sie inzwischen zur Lehrerin geworden. Rieko Sakei unterricht an der Hochschule Harz Business-Englisch und gibt an der Volkshochschule Kurse in Japanischer Küche, erklärt, wie man Sushi zubereitet, wie man Mangas zeichnet oder Origami-Kunstwerke faltet. Auch einen Sprachkurs „Japanisch für Anfänger“ bietet die Neu-Darlingeröderin an ...  >>>

Überall schon Staub gewischt

Das war was ganz Erhebendes, aus dem Fenster unserer Nachbarn im zehnten Stock von Wolmirstedt aus den Brocken zu sehen“, erinnert sich Uwe Klein an seine Zeit am Rande der Börde. Kreisvorsitzender des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR war er damals, später Geschäftsführer des Kreissportbundes. Doch er und seine Frau, mit der er unterdessen 41 Jahre verheiratet ist, sind Harzer. Seine Frau kommt aus Rübeland, wo er, der in Hasselfelde aufwuchs, sie auch kennen lernte. So gab es vor 23 Jahren eine Heimkehr der Kleins nach Wernigerode. Er hatte sich erfolgreich als Chef der „Schierker Baude“ beworben ...  >>>

Vogel ist nicht gleich Vogel

Um die Falknerei ranken sich Legenden und Geschichten wie wohl um keine andere Jagdform. Vielleicht noch um den Walfang des  19. Jahrhunderts, der ebenfalls von Mythen und Sagen umwoben ist. Die Falknerei aber kennen die meisten nur von Fernsehbildern, die uns aus Dubai oder anderen elitären Orten erreichen, wo sich Scheichs mit Beizvögeln der edelsten und wohl auch teuersten Rassen zeigen. „Die moderne Falknerei ist viel, viel mehr“, sagt Rudi Lagatz. Und der Mann, der nicht nur in Wernigerode als Falkner bekannt ist wie ein bunter Hund, muss es wirklich wissen. Ich habe ihn besucht ...  >>>

Der „Hallimasch“

Untergekommen sind ihm im Laufe der Jahrzehnte wohl schon alle Pilze, die es im Harzer Raum gibt. Manfred Schult gerät beim Anblick fast aller Pilze, genießbar oder nicht, ins Schwärmen. Viele, die ihm ihre Ausbeute zum Begutachten vorlegen, nimmt der 69-Jährige mit auf eine Reise in die fantastische Welt der Mykologie, der Wissenschaft von den Pilzen. Jeder sammelt sie, in diesem Jahr aber ganz besonders. Wohl kaum ein Waldweg, der die letzten Monate nicht nur am Wochenende von Pilzsammlern zugeparkt war. Denn in diesem Jahr ist es wie verrückt: Es gibt, Pilze, Pilze, Pilze. Und nochmals Pilze. Bilder von Körben, ja ganzen Plastikwannen voller Steinpilze, die wie Trophäen herumgezeigt werden, machen die Runde. „Es ist ein außergewöhnliches Pilzjahr“, bestätigt Manfred Schult ...  >>>

Spielemagazin der Superlative für den Harz

So ein Spielhaus, das brauchen wir in Halberstadt auch“, hat sich Beate Grebe, die Geschäftsführerin der Halberstädter Wohnungsgesellschaft HaWoGe, gedacht, als sie vor ein paar Jahren mit ihrem Neffen in Sachen Indoor-Spielspaß unterwegs war. Jetzt ist aus der Idee Realität geworden: Am 21. Oktober öffnet das HaWoGe Spiele-Magazin. Es ist nicht nur der erste Indoor-Spielplatz der Stadt, sondern einer, der in Deutschland einzigartig ist ...  >>>

Ein Tagwerk, das bleibt

Das riecht hier wie in meiner Kindheit.“ Der ältere Herr aus Bremen erzählt von seinem Heimatdorf und der Schmiede, die es damals dort gab. Seine Augen leuchten ob der Werkzeuge, die er hier vorfindet. Der ihm vertraute Geruch kommt von den offenen Feuerstellen, in denen die Flammen über der Steinkohle lodern. Wenn die Tür zur Werkstatt in der „Krellschen Schmiede“ mitten im Wernigeröder Stadtzentrum auf steht, lassen die Neugierigen nicht lange auf sich warten. Schnell wird ihnen klar: Das hierist kein Museum. Im Meisterbetrieb von Wolf-Dieter Wittig werden Artikel für Hof, Haus und Garten geschmiedet ...  >>>

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