Hier klemmt’s!

Im kleinen Weddersleben wird eine große Tradition gepflegt: In der Papiermanufaktur, die im 16.  Jahrhundert errichtet wurde, schöpft man noch heute feinstes Papier aus der Bütte. Gleich nebenan fertigen Menschen mit geistiger, körperlicher oder psychischer Behinderung hochwertige Papeterieprodukte. Sie sind stolz auf ihr neues Label „FAIRklemmt“.

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Kein Kinderwagen ohne Genosse

Als ihre Kaufhalle dicht machte, resignierten die Deersheimer nicht. Sie sagten, was sie sich für ihren Ort wünschen, halfen mit, dass es wieder einen Dorfladen und die Markthalle gibt. Genossen wurden sie dafür gern.

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Unter einem Dach

„Das verflixte siebte Jahr haben wir hinter uns“, freut sich Pastor Oliver Meißner und redet nicht über eine Ehe, sondern über eine ganz spezielle Beziehung. „Wir könnten an unsere Haustür, 1x klingeln – evangelisch, 2x klingeln – katholisch’ schreiben“, scherzt er. Denn im Pfarrhaus von Wienrode zeigen ein katholischer Pfarrer und ein evangelisch-lutherischer Gemeindepastor, wie gut es sich in aller Freundschaft unter einem gemeinsamen Dach lebt.

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Holzwurmschnitte ohne Späne

Aus dem Flügel einer Tischlerei entstand in Drübeck ein sympathischer kleiner Ort für ein „Käffchen“. Für Katrin Duckstein und Jens Rippin lief ihr erstes Café-Jahr sehr gut. Das liegt auch an ihrer Minz-Sahne- und Mohntorte.

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Mehr als ein Kissen

Zwei ehemalige Studentinnen der Hochschule Harz haben ihre festen Jobs gekündigt und eine sinnstiftendere Aufgabe gesucht. Die haben Marlene Walter und Anne Schneider in Guatemala gefunden. Die beiden gründeten ihr eigenes Label und entwickelten zusammen mit Weberinnen aus dem mittelamerikanischen Land eine Kollektion für Home- und Lifestyle-Accessoires. Nun wollen sie Kissen, Decken und Co. auf den deutschen Markt bringen.

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„Der Tod gehört zum Leben“

Weil David Friedrich in seinem Beruf keine Anstellung fand, landete er in einer Maßnahme für Arbeitslose. Dort brachte ein Scherz den jungen Mann aus Hasselfelde auf die Idee, nochmal von vorn anzufangen und Bestatter zu werden. Obwohl sein Beruf den meisten irgendwie unheimlich ist, sagt er: „Das war die richtige Entscheidung, es ist meine Berufung.“

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Frau Schnittchens süße Kunst

„Frau Schnittchen“ heißt ein klitzekleines Café am Quedlinburger Schlossberg. So neckisch wie der Name ist auch die Einrichtung: Ein bisschen französisch, ein bisschen skandinavisch, dazu eine Prise Landhaus-Gemütlichkeit. Nach einem Jahr Ruhepause öffnet die Inhaberin Manuela Schlitt ihr Café und Bistro ab 2. Dezember wieder.“

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Ich bin für jeden Tag dankbar

Hilde Thoms schreibt ein Buch über Kräuter und eins über das Essen, gründete einen Klostergarten und geht mit fast 80 Jahren nun sogar unter die Stifter.

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Wie eine Perle im Wald

Wo einst die Tochter des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. lebte und sich später Wissenschaftler erholten, heißt es heute: Herzlich willkommen zu Pfifferlingen und krosser AdventsEnte. Ein Besuch in der „Windenhütte“.

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Aus gutem Holz

Mit Eisen hat er wenig am Hut, gutes Holz hingegen schätzt er sehr. Heinz Schneider aus Elbingerode ist seit mehr als sechs Jahrzehnten mit Leib und Seele Stellmacher. Vieles hat er in seinem langen Berufsleben schon gebaut. Ein Wagenrad nach dem Vorbild eines Streitwagens, ganz aus Holz und ohne eine einzige Schraube – so, wie es in China schon vor über 2000 Jahren hergestellt wurde – aber noch nie. Jetzt ist es fertig.

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